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Interview mit Nils – Strategischer Einkäufer

Was zeichnet den Zusammenhalt bei Storch-Ciret aus?

Storch-Ciret stärkt immer wieder den Zusammenhalt mit ungewöhnlichen Festen. Mit Erfolg: Wo treten schon auf einer Motto-Partie die Geschäftsführer als Prince und Michael Jackson auf?

Neben den Feiern sticht für mich bei der Storch-Ciret Gruppe die vor 2,5 Jahren etablierte Duz-Kultur heraus, welches den Zusammenhalt zwischen den Kollegen gestärkt hat. Ich kam aus einem kleinen Unternehmen, in dem man ohnehin enger zusammenarbeitet, neu zur Storch-Ciret Gruppe, einem großen Mittelständler. Auch in Asien ist ein Ansprechen mit Vornamen viel gebräuchlicher. Diese Situation ist für mich vielleicht ein bisschen leichter als für die Kollegen, die sich zwanzig oder dreißig Jahre lang gesiezt haben. Für mich war es lediglich bei meinem Chef am Anfang eine kleine Herausforderung, aber das ginge wohl den meisten so.

Was ist das Tolle an Deinem Job?

Ich habe bei einem kleinen Unternehmen die Ausbildung zum Industriekaufmann gelernt, danach nebenbei den Industriefachwirt absolviert und danach nebenberuflich einen Bachelor-Studiengang abgeschlossen. Eine Zeit, in der ich mich weiterentwickelt und spezialisiert habe. In einem kleinen Unternehmen ist man oft für viele Aufgaben gleichzeitig zuständig und das wollte ich ändern. Bei der Storch-Ciret-Gruppe hatte ich das Gefühl, mit der Position im Einkauf eine Chance zu bekommen, mich weiter zu spezialisieren und auch international unterwegs zu sein, denn ich will auch weitere Kulturen kennenlernen.

Eine Kommunikative-Schnittstelle zu sein, intern wie extern, macht für mich einen großen Teil der Begeisterung aus. Dabei ist mir Expertise wichtig und gute Produkte, bei denen es nicht nur um Preise, sondern auch um die Qualitäten geht. Ich schätze die selbstständige Arbeit, das Vertrauen und die Verantwortung, die mir für meinen Bereich übertragen wird. Bei der Storch-Ciret Gruppe gehört dazu auch eine gesunde Fehlerkultur – das gefällt mir.

Welche Herausforderungen bringt Dein Job mit sich?

Wir sind unterteilt in einen operativen und strategischen Einkauf. Der operative Einkauf ist für die Bestellplatzierung und Warenbeschaffung verantwortlich. Im strategischen Einkauf bin ich für die Lieferantenauswahl und Preisverhandlungen zuständig. Die Lieferkette muss funktionieren, so ist hier ein reger Austausch mit den Kollegen des operativen Einkaufs wichtig. Häufig arbeiten wir auch mit den Kollegen von der Produktentwicklung zusammen, sind vom Kickoff an involviert. Das ist wichtig, um früh die Preisgestaltung und Lieferantenauswahl treffen zu können.

Spannend ist es sowohl für den Profibereich, als auch für den Do-it-yourself-Bereich zu arbeiten. Beide haben unterschiedliche Präferenzen und wir müssen versuchen, dass in einen Einklang mit der Gruppenvorgabe zu bringen. Durch die Corona-Pandemie haben sich viele Bedingungen, vor allem in der Zusammenarbeit mit dem asiatischen Mark, sehr verändert. Passen unsere Strategien noch oder müssen wir nachjustieren? Es ist wichtig, Länder und Kulturen im Blick zu haben, um dort mögliche Trends rechtzeitig zu entdecken. Darin sehe ich aktuell eine der größten Herausforderungen.

 

Einerseits bin ich nah an der Produkt-Entwicklung, gleichzeitig halte ich laufend den Kontakt zu Lieferanten auf der ganzen Welt und kann Trends der Branche aufspüren. Mit viel Eigenverantwortung, aber auch einem großen Vertrauen von Storch-Ciret.

Was macht Dein Team aus?

Im Einkauf habe ich noch zwei weitere Kollegen und meinen Chef. Gerade in unserem Team versuchen wir uns gegenseitig so gut wie möglich zu unterstützen. Wir helfen uns, auch wenn Aufgaben nicht direkt in den eigenen Tätigkeitsbereich gehören oder wir gerade anderweitig beschäftigt sind.
Wir sind auf unterschiedliche Sortimente, also auf eigene Warenfamilien, spezialisiert sind, ist auch der Austausch darüber essenziell, auch für seine eigenen Preisverhandlungen.

Dazu darf der Spaß und das gemeinsame Lachen natürlich auch nicht zu kurz kommen und für einen Austausch, trotz des Arbeitens von zu Hause aus, machen wir wöchentlich eine digitale Mittagspause. So haben wir die Chance uns zu sehen und auch privat auszutauschen.

Warum passt Dein Arbeitgeber zu Dir?

Vor allem fühle ich mich bei Storch-Ciret als Mensch wertgeschätzt. Das hat die Pandemie nochmal deutlich gezeigt. Es war doch für jeden zunächst unklar, wie diese Zeit verläuft. Klare Informationen und das Gefühl des Zusammenhalts haben viele Ängste genommen.
Viele von uns arbeiten nun seit längerem von zu Hause aus und in der Zwischenzeit haben wir einige Pakete vom Unternehmen erhalten, u.a mit Masken und Einweghandschuhen für sich und seine Familie oder auch Gutscheine für die Kinder, die zu Hause auf die Eltern verzichten müssen.

Dazu ermöglicht mir die Storch-Ciret eine gute Work-Life-Balance. Mit der bei uns üblichen Vertrauensarbeitszeit kann ich auch die Betreuung meiner Kinder mit den beruflichen Herausforderungen in Einklang bringen. Die Flexibilität im Unternehmen, auch im Hinblick auf die technische Ausstattung, ist ein ganz entscheidender Vorteil.

Ich finde das sind wichtige Werte für ein Familienunternehmen.

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